Migration zu TRANCONNECT.local 5.0

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    Jan
    Administrator

      Nicht kompatible Änderungen in TRANSCONNECT.local 5

      Auf dieser Seite können Sie alles über die weitgreifenden Änderungen in TC 5 nachlesen und wie Sie ihr System migrieren müssen.

      Neue Logging-Funktionen in TRANSCONNECT.local

      Was hat sich für Sie verbessert?

      Die neue Logging-Funktion (Protokollierung) in TRANSCONNECT 5.0 erleichtert es Ihnen erheblich, Fehler zu identifizieren und Systemfunktionen gezielt zu überwachen.

      Die wichtigsten Neuerungen

      Bessere Kontrolle über die Logs

      Sie können nun für jede einzelne Komponente separat festlegen, wie detailliert die Protokollierung erfolgen soll.
      Das bedeutet: Wenn Sie nur bei einer bestimmten Funktion tiefer analysieren möchten, müssen Sie nicht das gesamte System detailliert protokollieren.
      Das spart Speicherplatz und sorgt für übersichtlichere Log-Dateien. Dies hat auch zur Folge, dass das bekannte Verbose Logging auf Adaptern, die dies bisher anboten, entfernt wurde und Teil der zentralen Konfiguration geworden ist.

      Automatische Protokollierung

      Alle Komponenten sowie externe Programme werden standardmäßig automatisch protokolliert – ohne dass Sie zusätzliche Einstellungen vornehmen müssen.
      Das ist besonders hilfreich, wenn unerwartete Probleme auftreten.

      Übersichtliche Dateien

      Die Log-Dateien werden automatisch archiviert, sobald sie 10 MB überschreiten, oder täglich neu angelegt.
      So behalten Sie jederzeit den Überblick, und Ihr System läuft stabil ohne unnötige Speicherbelastung.

      Standardisiertes Format

      Die Logs folgen etablierten Industriestandards und enthalten alle relevanten Informationen wie Uhrzeit, Prozess, Fehlertyp und Nachricht – in einem klar lesbaren Format.


      Praktisch für Sie

      Im Server:
      Die Protokolle werden in der Datei transconnect.log gespeichert und nach klar definierten Regeln verwaltet.

      In Docker:
      Logs werden direkt ausgegeben und lassen sich problemlos weiterverarbeiten.

      Im Manager:
      Sie können die Log-Level (Detaillierungsgrad) direkt in den Einstellungen anpassen. Eine zusätzliche Konfiguration ist nicht erforderlich.

      Weitere Details zur Konfiguration finden Sie im Handbuch.


      Neue TC Java CLI – Was ändert sich für Sie?

      Hintergrund der Umstellung

      Bisher existierten unterschiedliche Skripte für Windows und Linux/macOS, die teilweise abweichendes Verhalten zeigten. Dies führte zu erhöhtem Wartungsaufwand und Inkonsistenzen zwischen den Betriebssystemen.

      Was ist neu?

      Die bisherigen Skripte wurden durch eine einheitliche Java-basierte Lösung ersetzt, die auf allen Betriebssystemen identisch funktioniert.

      Ihre Vorteile

      • Einheitliches Verhalten auf Windows, Linux und macOS

      • Identische Meldungen und Ausgaben auf allen Plattformen

      • Höhere Stabilität und Zuverlässigkeit


      Konkrete Änderungen für Sie

      • Die bisherigen .sh– und .bat-Dateien funktionieren weiterhin wie gewohnt – Sie müssen nichts umstellen.

      • Statt setenv.sh und setenv.bat gibt es nun eine zentrale Datei: setenv.properties. Diese gilt plattformübergreifend zur Konfiguration von Umgebungsvariablen.

      • Die Ausgaben der Skripte sind nun auf allen Systemen einheitlich. Sie können sich optisch von den bisherigen Meldungen unterscheiden.

      Wichtiger Hinweis

      Die Skripte dürfen nicht mehr aus dem Installationsverzeichnis verschoben werden, da sie den Bezug zum Installationspfad benötigen.
      Falls erforderlich, können Sie die Skripte mit einem festen Pfad anpassen.

      Ein Mechanismus über Custom.sh zur Ausführung individueller Logik ist weiterhin vorhanden, wird jedoch offiziell nicht mehr unterstützt.

      Betroffene Skripte

      • backup

      • recover

      • serverstart

      • serverstop

      • servicecontrol

      • repotool

      Besonderheit bei Backup & Wiederherstellung

      Ein automatisches Backup im Installationsordner erfolgt nicht mehr.
      Sie müssen beim Ausführen des Skripts künftig selbst Quell- und Zielverzeichnis angeben.


      Beräumungsassistent entfernt

      Breaking Change

      Der Beräumungsassistent wurde vollständig aus TRANSCONNECT entfernt, da diese Funktion potenziell Datenkonsistenzprobleme verursachen konnte.

      Änderungen

      • Der Menüeintrag für den Beräumungsassistenten ist im Manager nicht mehr verfügbar.

      Migrationsstrategie

      Vor dem Upgrade:
      Schließen Sie alle offenen Beräumungsvorgänge mit Ihrer aktuellen Version ab.

      Nach dem Upgrade:
      Nutzen Sie stattdessen die geplante Nachrichtenbereinigung.


      MS SharePoint Online Dateiadapter entfernt

      Breaking Change

      Der MS SharePoint Online-Untertyp des Dateiadapters wurde entfernt. Aufgrund einer Funktionsänderung seitens Microsoft war dieser nicht mehr funktionsfähig.

      Änderungen

      • Der SharePoint Online-Verbindungstyp ist im Dateiadapter nicht mehr verfügbar.

      Migrationsstrategie

      Betroffene Konfigurationen identifizieren:
      Prüfen Sie, ob einer Ihrer Adapter den SharePoint Online-Untertyp verwendet.

      Nach dem Upgrade:
      Bestehende Konfigurationen werden als „Fehlender Adapter“ angezeigt.

      Alternative Lösung

      • Verwenden Sie den neuen SharePoint Online Connector.


      SNMP-Adapter entfernt

      Breaking Change

      Der SNMP-Adapter wurde vollständig entfernt. Die zugrunde liegende Technologie ist seit über einem Jahrzehnt veraltet.

      Migrationsstrategie

      • Prüfen Sie, ob Ihre Integrationen den SNMP-Adapter verwenden.

      • Nach dem Upgrade werden bestehende Instanzen als „Fehlender Adapter“ angezeigt.

      Alternativen

      • Nutzung moderner REST-basierter Monitoring-APIs

      • Implementierung benutzerdefinierter Connectoren


      Veraltete MQTT-Implementierung entfernt

      Breaking Change

      Die veraltete HiveMQ MQTT-Implementierung wurde entfernt. Die Eigenschaft „MQTT Library Used“ steht nicht mehr zur Verfügung.

      Änderungen

      • Die Paho MQTT-Implementierung ist nun die einzige unterstützte Option.

      Migration

      Bestehende Konfigurationen mit HiveMQ werden automatisch auf Paho umgestellt.
      Bitte prüfen Sie nach dem Upgrade Ihre MQTT-Verbindungen.
      Eine manuelle Aktion ist nicht erforderlich.


      ROPC-Authentifizierungsverfahren entfernt

      Breaking Change

      Das OAuth 2.0 Resource Owner Password Credentials (ROPC)-Verfahren wurde aus Sicherheitsgründen entfernt.

      Änderungen

      Die Option „OAuth 2.0/OpenID Password“ steht in E-Mail-, HTTP- und SOAP-Adaptern nicht mehr zur Verfügung.

      Migrationsstrategie

      Vor dem Upgrade:
      Planen Sie die Umstellung auf ein unterstütztes Verfahren.

      Unterstützte Alternativen:

      • Client Credentials Flow

      • Authorization Code Flow

      • Zertifikatsbasierte Authentifizierung (sofern unterstützt)

      Nach dem Upgrade:
      Adapter mit ROPC-Konfiguration können zwar starten, jedoch schlägt die Authentifizierung fehl.


      Manager-Update-Funktion entfernt

      Breaking Change

      Die Funktion „Nach Updates suchen“ wurde aus dem Manager entfernt, und der Server stellt keine Manager-Updates mehr zur Verfügung.

      Migrationsstrategie

      • Laden Sie neue Manager-Versionen als ZIP-Archiv über die offiziellen Vertriebskanäle herunter.

      • Installieren Sie die neue Version parallel oder ersetzen Sie die bestehende Installation.

      Hinweis:
      Der Dialog „Installationsdetails“ kann weiterhin einen Update-Button anzeigen (plattformbedingt). Dieser ist jedoch nicht funktionsfähig, da der Server keine Manager-Updates mehr bereitstellt.


      jTDS MSSQL JDBC-Treiber entfernt

      Breaking Change

      Der veraltete jTDS JDBC-Treiber wird nicht mehr unterstützt. Bitte verwenden Sie stattdessen den offiziellen Microsoft JDBC-Treiber.

      Migration

      • Laden Sie den aktuellen Microsoft JDBC-Treiber herunter.

      • Platzieren Sie die JAR-Datei im lib/ext-Verzeichnis oder im Benutzerverzeichnis gemäß Dokumentation.

      • Aktualisieren Sie die tc.ini entsprechend.

      • Passen Sie ggf. die Verbindungs-URL an:

      Alt (jTDS):
      jdbc:jtds:sqlserver://host:port/database

      Neu (Microsoft):
      jdbc:sqlserver://host:port;databaseName=database


      JavaDoc aus dem Installer entfernt

      Breaking Change

      Die JavaDoc-Dokumentation ist nicht mehr Bestandteil des Installers.

      Alternative

      Nutzen Sie die Entwicklerdokumentation im Benutzerhandbuch.


      HEAD-Request Preflight Check aus HTTP-Adapter entfernt

      Breaking Change

      Der HTTP-Adapter führt beim Verbindungsaufbau keinen automatischen HEAD-Request mehr aus.
      Eine solche Prüfung erfolgt nur noch über die Funktion „Verbindung testen“.

      Hinweis

      Falls Ihre Umgebung einen vorgelagerten HEAD-Request erfordert, implementieren Sie diesen explizit im Prozess.


      TRANSCONNECT-Bibliotheken nicht mehr verfügbar

      Breaking Change

      Die bisherigen TRANSCONNECT-Bibliotheken stehen nicht mehr zum Download bereit.

      Auswirkungen

      • Entwicklung eigener zeitgesteuerter Tasks oder Adapter auf Basis der bisherigen Bibliotheken ist nicht mehr möglich.

      Migrationsstrategie

      Verwenden Sie stattdessen das neue TRANSCONNECT Connector SDK für eigene Implementierungen.

       

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